Verbrechen der „Unehre“
Ibrahim Hassun
Der Journalist lobt die Kampagne gegen die „Ehrenmorde“, die „Syrische Frauen“ vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat. Und dabei analysiert er das Paradoxon und die Widersprüche in dem Begriff „Ehrenmord“, denn die Mörder haben keine Ehre.
Er fragt sich: Wenn die Ehre der Gesellschaft die Frau ist, was ist die Ehre der Frau? Wäre sie der Mann? Und falls die Sache so ist, muss die Ehre der Frau und die des Manns gleich gestellt wird.
Er kommt zum Ergebnis, dass die Freiheit und die Aufrichtigkeit zwei Vorbedingungen sind, um Ehre zu haben.
Er verurteilt die patriarchalische Kultur, die der Körper der Frau aneignen will und gleichzeitig den Mann die absolute Freiheit schenkt, weil er ein Mann ist.
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„Syrische Frauen“ ist ein Verein und eine freie unabhängige Internetplattform, welche sich mit gesellschaftlichen Problemen in Syrien beschäftigt.
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